Praxisbericht · 10.01.2026
Kanalsanierung im
Lebensmittelbetrieb.
Saure Reiniger hatten die Rohrsohle angegriffen. Die Sanierung gelang an einem Brückentag – mitten im laufenden Betrieb.
Ausgangssituation
Wenn Reiniger
die Sohle angreifen.
Im Rahmen der Eigenüberwachung eines Schlachtkörperzerlegebetriebs zeigte eine Kamerabefahrung drei schadhafte Haltungen DN 300. Die Rohrsohle war jeweils deutlich angegriffen – Ursache waren saure Reinigungsmittel, die wegen der hohen Hygienestandards eingesetzt werden.
Saniert werden konnte nur in klar definierten Revisionszeiten. Weil der Liner zum ersten Termin im Februar 2025 nicht verfügbar war, wurde der Brückentag am 2. Mai 2025 gewählt. Los ging es erst gegen 12 Uhr.
Das Projekt in Zahlen
Kennzahlen
der Sanierung.
Reprofilierung als Vorbereitung für den Liner.
3 Haltungen
DN 300, zweimal 40 m und einmal 20 m.
150 bar
Hochdruckreinigung per Spülfahrzeug.
10 Stunden
Von 12 bis 22 Uhr am Brückentag.
Kein Preliner
Weniger Material, kein Mikroplastik.
Reprofilierung
Sohle repariert,
Liner vorbereitet.
Die wiederhergestellte, tragfähige Sohle machte einen Preliner überflüssig. Das spart Material und vermeidet zusätzlich Mikroplastik.
Projektdaten
Technik & Rahmen.
Kanalsanierung im laufenden Betrieb eines Lebensmittelunternehmens.
Ablauf
Von der Reinigung
zum Liner.
Ohne Seiteneinläufe im Sohlenbereich ging es zügig voran.
Fazit
Punktlandung
im Zeitfenster.
Die enge Abstimmung zahlte sich aus: Auftraggeber und Ausführende waren sehr zufrieden, der Linereinbau folgte planmäßig am nächsten Tag.
Galerie
Das Verfahren
in Bildern.
ReproLining-Gerät, Mörtel und Reprofilierung im Kanal. Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.
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